Das Verhältnis von Wahrnehmung und Wirklichkeit

Das Verhältnis von Wahrnehmung und Wirklichkeit stellt ein Grundproblem dar, das für Philosophie und Wissenschaft seit der Antike eine besondere Herausforderung bildet. Zentrale Bedeutung gewinnt es heute durch die aktuellen Ergebnisse der neuro- und biowissenschaftlichen Grundlagenforschung. Im Prozess der Erkenntnisgewinnung bezeichnet Wahrnehmung den Umschlagspunkt, wo sich aus den Reizen des Sehens, Hörens, Tastens, Riechens oder Schmeckens ein Gesehenes, Gehörtes usw. im Bewusstsein konstituiert. Wahrnehmung ist keine passive Abbildung von Wirklichkeit, sondern ein aktiver Prozess, in dem sich der Übergang von Außenwelt zur Innenwelt und damit von der Objektwelt zur persönlichen Welt des Subjekts vollzieht.

Quelle: http://www.studgen.uni-mainz.de/986.php

Johann am 28.9.09 23:32

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